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KUNST IM BÜRO |
Ruth von Daak |
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| .Rezension |
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Einführung zur Ausstellung Ruth von Daaks: "Zauberwelt der Marionetten" am 25.8.2002 in Jena
Ruth von Daak wurde 1948 in Bad Harzburg geboren und schon während der Schulzeit erkannten die Lehrer ihre künstlerische Begabung. Sie rieten ihr, Kunst zu studieren. Sie entschloss sich zunächst, eine Ausbildung zur Bürokauffrau zu absolvieren. Ihr beruflicher Werdegang begann bei einer renommierten Unternehmensberatung in Bad Harzburg, bei der Jahre als Assistentin der Geschäftsleitung tätig war. Darüber hat sie aber ihr künstlerisches, Talent nicht verkümmern lassen. In ihrer Freizeit malte sie. Aber sie suchte ständig nach etwas Neuem. 1986 kam Sie beim Besuch eines Töpferlehrganges erstmals mit Ton in Berührung. Teller, Töpfe und Vasen, das war nicht das, was sie zufrieden stellen konnte. So schuf sie ihren ersten Marionettenkopf - das war sozusagen der „Big Bang" in ihrem künstlerichen Werdegang. Seitdem sind mehrere Hundert - zum Teil lebensgroße - Marionetten und Sitzfiguren aus Ton oder Porzellan entstanden. Alle Marionetten und Sitzfiguren sind Unikate. Alles wird von Hand gefertigt. Auch die Kleider werden von ihr selbst entworfen und von ihr maßgenäht. Die Kleidung, die Farben und die Accessoires sind genauestens auf ihre Figuren abgestimmt. Die Künstlerin ist eine begeisterte Wanderin und exzellente Pflanzenkennerin, wodurch sie eine besonders tiefe Beziehung zur Natur und zu Tieren entwickelt hat. Es ist daher kein Wunder, dass sie Ihre Anregungen oft aus der Natur und aus der Tierwelt, aber euch aus Märchen und Fabeln erhält. Dies und ihr Mutterwitz spiegeln auch in ihren ach so menschlichen Tieren und in ihren Traumgestalten aus der Märchenwelt, den Fabelwesen, den Wald- und Wassergeistern deutlich wieder; sie sprühen vor Humor und Phantasie. Das Anliegen der Künstlerin ist es: den Betrachter oder den Besitzer zum Schmunzeln bringen. Ihre Schöpfungen sollen erfreuen. Wer genau hinschaut, wird auch schnell das Markenzeichen der Künstlerin entdecken. Weibliche Figuren sind nicht zu übersehen, „Knuddelbusen" und barocke Formen, mal dezent, mal erheiternd - das hängt vom Format ab - beim Nilpferd eben etwas anders als beim Frosch für den Gartenteich - aber immer gut erkennbar. Eine wichtige Quelle für ihre Ausstattungsliste sind Flohmärkte. Manchmal ergibt sich auch aus dem, was sie da vorfindet, die Inspiration zu einem neuen Werk. Die Künstlerin fertigt auch im Auftrag. Seit 1987 stellt Ruth von Daak aus - jährlich drei Komplettausstellungen mit etwa 30-50 Marionetten und Sitzfiguren und drei Teilausstellungen zu speziellen Themen. Sie hat in vielen großen Städten ausgestellt, wie Hamburg, München, Frankfurt, Hannover, Leipzig, Reutlingen, Wien, und auch in Gießen, Hungen, Herrsching am Ammersee, Bad Tölz und in vielen anderen bekannten Orten. Ihre Kunden kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, der Schweiz, Italien und aus den USA.
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