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| Abfindung | a) Zahlungen,
mit denen sich ein ausgeschiedener Mitarbeiter schwer abfinden kann,
aber muss. b) Geld, das man einem, den man rauswirft, nachwirft. c) Bei stark überhöhten Zahlungen, mit denen sich ein Unternehmen üblicherweise von üblichen Topmanagern freikauft, spricht man vom "Golden Handshake". Als Abfindung gilt nur der steuerbegünstigte Bruchteil der Zahlungen. |
Hakelmacher |
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Abstraktions- |
Dieses Prinzip wird zumeist fälschlich den Römern zugeschrieben, jedoch alter deutscher Hut, Römischen Rechts, das A. wird jedem Laien sofort klar, wenn Sie ihm erklären, dass bei uns – z. Zt. noch – der Kauf eines Harems sittenwidrig ist, nicht aber dessen Übereignung, und dass ein wegen Trunksucht Entmündigter (novelliert: Betreuter) Schnaps zwar nicht wirksam kaufen kann, ihn aber zu Eigentum erwirbt (vgl. §§ 114, 106-107 BGB). |
Teubner |
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Adäquanz |
Adäquanz hat am Zivilrecht mit dem zu tun, was einem im Leben alles zustoßen kann. |
Teubner |
| Abschluss- prüfung |
Dopingkontrolle
der Rechnungslegung; notwendiges Übel bei publizitätspflichtigen
Unternehmen. Für den Abschlussprüfer in ihrer Bedeutung für die Allgemeinheit maßlos überschätze Gratwanderung zwischen Mandatsschutz und Gläubigerschutz mit der am Ende liegenden Erwartungslücke. |
Hakelmacher |
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Abstraktions- |
Abstraktionsprinzip, zumeist fälschlich den Römern zugeschrieben, jedoch alter deutscher Hut, da Erfindung Savignys (Das Obligationsrecht als Teil des heutigen Römischen Rechts, 1853, Bd. 2, S. 254.266); das A. wird jedem Laien sofort klar, wenn Sie ihm erklären, dass bei - uns z.Zt. noch - der Kauf eines Harems sittenwidrig ist, nicht aber dessen Übereignung, und dass ein wegen Trunksucht Entmündigter (novelliert: Betreuter) Schnaps zwar nicht wirksam kaufen kann, ihn aber zu Eigentum erwirbt (vgl. §§ 114, 106-107 BGB). | Teubner |
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Abschreibungen |
Abschreibungen können sein a) Abschriften, b) Aufwendungen, c) vorübergehende Steuerersparnis oder d) Kosten. Unzureichende Abschreibungen führen zu Misserfolg und (Buch-) Verlusten. | Hakelmacher |
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Literarische Abschreibungen |
Bevorzugtes Verfahren zur Herstellung von wissenschaftlichen Abhandlungen, juristischen Kommentaren und anderen Werken; wesentliche Ursache für das Entstehen herrschender Meinungen. Erkennbare, aber nicht gekennzeichnete Abschreibungen nennt man Plagiat. Gekennzeichnete Abschreibungen heißen Zitate. Verdeckte Abschreibungen sind die Würze wissenschaftlicher Abhandlungen; sie beeinflussen ohne wesentliches Zutun des Autors quellenabhängig und geschicklichkeitsbedingt die Beurteilung von Examensarbeiten, Dissertationen und Gutachten. | Hakelmacher |
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Bilanzielle Abschreibungen |
unterteilt das Bilanzrecht in planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Planmäßig heißt, dass die Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach einer bestimmten Methode über die geplante Nutzungsdauer des Anlagegutes verteilt werden. Da Planung den Zufall durch Irrtum ersetzt, bedarf es der außerplanmäßigen Abschreibungen, um den Irrtum zu beseitigen. | Hakelmacher |
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Accouting for Growth |
(engl.) Wucherbilanzierung; Anglo-amerikanische Variante des professionellen Bilanzmanagment | Hakelmacher |
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Akzessorität |
Zivilrechtliche Erbsenzählerei; man kann sie sich aber gut daran klarmachen, dass die Hypothek eine hat, die Grundschuld nicht, die Bürgschaft doch. |
Teubner |
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Analogie |
Lückenbüßer bei Vergesslichkeit des Gesetzgebers. |
Teubner |
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Ansichten |
Gute Ansichten allein sind wertlos. Es kommt darauf an, wer sie hat. |
Karl Kraus |
| Anschaffungs- kosten |
Anschaffungskosten
ergeben sich bei der Anschaffung von Vermögensgegenständen
hauptsächlich aus dem Anschaffungspreis, sind aber keine Kosten,
sondern Aufwendungen, ohne gleich zu Aufwand zu werden. Die Anschaffungskosten sind beim Kauf von Unternehmen oder PKWs oder bei der Anschaffung eines Partners oder Partnerin der geringste Teil der Gesamtaufwendungen. |
Hakelmacher |
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Äquivalenz |
Stiefmutter der Ädäquanz; sie ist das A und O jeder mechanistisch-juristischen Kausalität: Alle Ursachen sind gleich viel wert, wichtig aber: condicio sine qua non = ohne Anfang gibt`s kein Ende und umgekehrt. |
Teubner |
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At-arm`s-length |
(engl.) Kürzel für " am ausgestreckten Arm verhungern lassen". Prinzip, das bei konzerninternen Verrechnungspreisen anzuwenden ist. Nicht zu verwechseln mit "um Haares Breite", mit der man die steuerliche Anerkennung bekommen kann. | Hakelmacher |
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Auslegen |
Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr´s nicht aus, so legt was unter. |
Johann Wolfgang von Goethe |
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Autorität |
Autorität ist das Vermögen, die Zustimmung anderer zu gewinnen. |
Bertrand de Jouvenel |
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Bank |
Bank ist ein Ort, an dem man Geld geliehen bekommt, wenn man nachweisen kann, dass man es nicht braucht. – A bank is a place that will lend you money if you can prove that you don´t need it. |
Bob Hope |
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Bankier |
Bankier ist ein Mensch, der einen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und der ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt. |
Mark Twain |
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Belegprinzip |
a)
Ursprünglich: Von Lord Sandwich (1718-1792), Erfindung der
Zwischenlösung) entwickelter Grundsatz: Ohne Beleg gibt`s nicht s. b) Heute verkommen zu einer Strapaze, die besagt, dass keine Buchung ohne Beleg erfolgen darf. Die steuerlichen Abart lautet: kein Abzug ohne Beleg. c) Belegen von Vorlesungen und Seminaren an den Hochschulen (=rent-a-Prof), auch wenn man sie nicht besucht. d) Vorsorgliches Reservieren von Liegestühlen und anderen Niederlagen im Hotel oder Kongress-Center, wenn man einen Tagesausflug plant. e) Wichtiger Grundsatz in der Tierzucht. |
Hakelmacher |
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Benchmarking |
a)
Einsägkerben am Stuhl des Vorgesetzen. b) Maßstab für unerfüllbare Ziele, um überzogenen Tantiemevorstellungen von Managern entgegenzuwirken. C) Professionelle Zielsetzung für Geld- und Kapitalanleger, jedoch ohne nachteilige Konsequenzen für dieselben, soweit die Anlagen für Dritte erfolgen. |
Hakelmacher |
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Bestellung |
a)
Auftragserteilung für Lieferungen. b) Amtshandlung hoch |
Hakelmacher |
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Betriebs- wirtschaftslehre |
Banalitäten, die mittels mathematischer Formeln und englischer Fachausdrücke wissenschaftlich erklärt werden. | Hakelmacher |
| Bewertung | Undurchsichtiges Verfahren, um den Wert einer Sache, eines Rechts oder einer Leistung zu bestimmen. Das Abenteuerliche der Bewertung ergibt sich aus nicht nur aus der Vielfalt der Umstände und subjektiven Wertschätzungen, sondern auch aus unübersehbaren Bewertungsvorschriften, u. a. im Handels- und Steuerrecht, das jeden, der von der Bewertung nicht unmittelbar betroffen ist, ergötzt, z. B. Wirtschafts- und Steuerprüfer, Schieds-, Bundes- und normale Richter und andere. | Hakelmacher |
| Bewertungseinheit | a) Abteilung
der Abschlußprüfer, die sich mit Bewertungsfragen befaßt, oder
Prüfer, die sich zusammenrotten, um Bewertungsfragen zu klären. b) Teilmengen, die man für die Bewertung als Gesamtmenge betrachtet, weil sie in einem mehr oder minder engen Funktionszusammenhang stehen. Die Bildung von Bewertungseinheiten ist ein beliebter, aber nicht immer erfolgreicher Versuch, die Schmerzen der Einzelbewertung zu mildern. |
Hakelmacher |
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Bewertungs- methode |
Ist die Bewertung auch Wahnsinn, so hat sich doch Methode (Phamphlet II. Akt 3. Szene). Diese soll beibehalten werden (§ 252 Abs. 1 Ziff. 6 HGB). Änderungen der Bewertungsmethoden sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. Hauptauslöser von Bewertungsänderungen sind Unternehmenskrisen, um damit Panik auslösende Erkenntnisse von Gläubigern, Aktionären und anderen Betroffenen zu vermeiden bzw. zu verzögern. | Hakelmacher |
| Bilanz | Bilancio (lat.) = zwei Waagschalen habend. Dem Laien kaum verständliche doppelspaltige Aufstellung des Vermögens und Schulden sowie in glücklichen Fällen des Eigenkapitals des Kaufmanns bzw. Unternehmens, die teils Aktiva und teils mit Passiva bezeichnet werden. Die Bilanz gleicht dem Bikini, der Interessanteste verbirgt. | Hakelmacher |
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Bilanz- kommentar |
Handbücher zur Rechnungslegung mit einem Mindestgewicht von 2 kg, die bei einfachen Bilanzfragen mindestens drei Meinungen vertreten bzw. generell bei n = Möglichkeiten mindestens n + 1 Varianten zulassen. Ein guter Kommentar muß jedem etwas bieten; sogenannte omniphile Kommentare. Bilanzkommentare entstehen durch modifizierte Abschrift der einschlägigen Gesetzestexte und ihrer offiziellen Begründung, die durch camouflierte Auszüge wertung von Fachaufsätzen oder neuer Rechtsprechung hemmt den Textfluss; dies darf allerdings ihre Erwähnung im Literaturverzeichnis und in Fußnoten nicht ausschließen. | Hakelmacher |
| Bilanzlatein | Geheimnisvolle
Sprachformeln oder Worthülsen, die kritische Sachverhalte so
entstellen, dass der Nachtlateiner sie entweder nicht erkennt oder als
normal oder positiv empfindet. Sie werden bevorzugt im Lagebericht sowie
in Aufsichtsrats - und Prüfungsberichten verwendet. Beispiele :"Die langfristigen Aussichten sind positiv" heißt auf Deutsch "das Unternehmen macht kurzfristig Verluste". "Die Gesellschaft hat ihre Vorratshaltung vergrößert" heißt "der Absatz ist stark zurückgegangen". "Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr gesichert" bedeutet "bis zum Bilanzstichtag konnte die Zahlungsunfähigkeit vermieden werden". |
Hakelmacher |
| Bilanzmanager | Bilanzbastler oder Abschlussdekorateur der höheren Unternehmenshierarchie; Alchimist der Rechnungslegung. | Hakelmacher |
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Bilanzverlust |
Bilanzverlust ist ein ungewollter Korrekturposten zum Eigenkapital. Eine verlorengegangene Bilanz führt zwar auch zu Bilanzverlust, ist jedoch meist weniger kritisch als der Bilanzverlust aufgrund verlorengegangener Erträge. |
Hakelmacher |
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Börse |
Börse= Handelsplatz für Wertpapiere und Waren zur Verhinderung rationaler Preisbildung. |
Hakelmacher |
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Börse |
Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder mehr Idioten als Aktien. |
André Kostolany |
| Bilanzpolitik | Zielbewußte Verunstaltung des Jahresabschlusses. Bilanzpolitik zielt in der Hauptsache auf den gewünschten Ergebnisausweis im Jahresabschluss. Etwaige Übereinstimmungen mit der tatsächlichen Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens werden dabei mutig in Kauf genommen, sind aber keineswegs beabsichtigt. Der sorgfältig bilanzierende Kaufmann sollte die Tatsachen kennen, bevor er sie verdreht. Nach dem bilanzpolitischen Imparitätsprinzip streben gesunde und rentable Unternehmen einen reduzierten Gewinnausweis an, während ertragsschwache Unternehmen möglichst hohe Gewinne zeigen wollen. Die bisherigen Interpretationen der Bilanzpolitik leiden unter dem Versuch eines sachbezogenen Ansatzes. Statt Sicherung oder Verbesserung der Kapitalausstattung und der Liquidität oder Minimierung der Steueraufwendungen lauten die zeitgemäßen Ziele der Bilanzpolitik: Imageverbesserung und Motivation des Topmanagements. Bilanzmanagement, professionelles | Hakelmacher |
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Chartered Accountant |
(Engl. "Gemieteter Buchhalter") Konzessionierte Geschäftsbuchhalter (KGB), die vor allem in England, Schottland, Wales und Irland verbreitet und in Instituten organisiert sind. Ein Teil ist mit den zahlenmäßig unterlegenen Wirtschaftsprüfen vergleichbar. |
Hakelmacher |
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Computer |
Das Unsympathische an den Computern ist, dass sie nur ja oder nein sagen können, aber nicht vielleicht. |
Brigitte Bardot |
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Disagio |
Kürzung der Auszahlung eines Darlehens, um beim Darlehensnehmer den Eindruck einer günstigen Verzinsung hervorzurufen. Wird für aufgeweckte Darlehensnehmer wegen seiner Abzugsfähigkeit als steuerlicher Vorteil verkauft. |
Hakelmacher |
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Diskontsatz |
Abzinsungszinssatz, Manipulationsfaktor zur Durchsetzung oder Ablehnung von Investitionsvorhaben. Die von der Bundesbank ausgesetzte Schlange, die auf die Wirtschaftspolitiker, Börsenhändler und anderes fahriges Volk wie Kaninchen starren. |
Hakelmacher |
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Diversifikation |
Diversifikation= Sichere Methode, um ein gesundes Unternehmen in Schwierigkeiten zu bringen. Mit zunehmendem Wohlstand des Unternehmens oder steigendem Ansehen des Topmanagers nimmt der Drang zur Diversifikation zu. |
Hakelmacher |
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Due Diligence |
(engl.) „Gebührender Eifer“ bei geschäftlichen Transaktionen, insbesondere Beteiligungserwerb, der selbstverständliche Sorgfalt durch Einschaltung professioneller Berater extrem teuer macht. |
Hakelmacher |
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Einfachheit |
Einfachheit ist das Resultat der Reife. |
Friedrich Schiller |
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Einkünfte |
In Analogie zu den sieben Todsünden unterscheidet das Einkommensteuergesetz sieben Einkunftsarten, die dem Steuerflüchtigen wenig Chancen lassen. |
Hakelmacher |
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Erkenntnis |
Euphemistische Bezeichnung für ein Urteil; der Richter braucht dazu ein ganzes Verfahren. |
Teubner |
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Evidenz |
Nach verlässlichen Statistiken halten 68,2% aller bundesdeutschen Juristen die Lösung eines jeden Rechtsfalles von Anfang an für evident, 16,9% sind sich erst nach 5-8 Minuten sicher, 12,3% brauchen dazu die Dauer der Gerichtsferien. |
Teubner |
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Fachanwälte für Steuerrecht |
Die Rache der Rechtsanwälte an den Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. |
Hakelmacher |
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Fehler |
Die meisten Fehler haben diejenigen, die meinen, keine zu haben. – Den Fehlerbegriff gibt es als objektiven und subjektiven; die Unterscheidung ist einfach: Die Vertreter des objektiven machen subjektiv keinen Fehler die des subjektiven keinen objektiven. |
Teubner |
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Finanzanalyst |
Ein Profi, der morgen genau sagen kann, warum das gestern vorausgesagte Finanzergebnis heute nicht erreicht wurde. |
Hakelmacher |
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Fiskus |
Macht sich gut als männlicher Vorname, taugt sonst nicht viel. |
Teubner |
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Fixe Kosten |
Kosten, die schnell davonlaufen. |
Hakelmacher |
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Fixgeschäft |
Der erst zu Ostern angelieferte Weihnachtsbaum ist Juristenlatein, nicht aber der Osterhase in der Christmette. |
Teubner |
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GAAP |
(Abk. "Generally Advertised Accounting Pressures") US-amerikanische Rechnungslegungsgrundsätze, denen sich börseneilige ausländische Unternehmen zu beugen haben. |
Hakelmacher |
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Geld |
Geld macht nicht glücklich, aber reich |
Kilian Emmerich Stephan |
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Geld |
Geld hat noch keinen reich gemacht. |
Lucius Annaeus Seneca |
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Geld |
Probleme mit Geld sind besser als Probleme ohne Geld. |
Malcolm Stevenson Forbes |
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General |
General = Hoher militärischer Dienstrang, daher von der Rechtssprache gern übernommen, z.B. für den G-bundesanwalt, die G-klauseln, die G-prävention, den G-staatsanwalt, die G-vollmacht; manches ließe sich durch „Allgemein-„ ersetzen, auf keinen Fall aber der G-bundes- und der G-staatsanwalt. |
Teubner |
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Gericht |
Speise, aber auch Organ der Rechtsprechung, vor dem es kein Ansehen der Person geben sollte (Salomo, Sprüche 24, 23; Bonifaz VIII., liber sextus 5, 13, 12);das G. kümmert sich aber auch nicht um Kleinigkeiten (Callistrat, Dig. 4, 1, 4; Cicero, De natura deorum, III § 86). |
Teubner |
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Gesetze |
Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie. |
Otto von Bismarck |
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Geschätfswert |
Der Geschäfts- oder Firmenwert ist der Ausdruck nicht erkennbarer Erfolgsfaktoren eines Unternehmens. |
Hakelmacher |
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Grundsätzlich |
Das Adjektiv „grundsätzlich“ bedeutet, dass der damit angesprochene Tatbestand keineswegs immer gegeben ist, sondern dass es wesentliche Ausnahmen gibt, die die Aussage eigentlich unzutreffend machen. Das Adjektiv wird bei der Rechnungslegung und in Prüfungsberichten grundsätzlich immer angewendet. |
Hakelmacher |
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Hammelsprung |
Hammelsprung = Parlamentarisches Verfahren bei einem des Zählens unkundigen Sitzungsvorstand; dann müssen die Hammel durch drei Abstimmungstüren („Ja“; „Nein“; „Enthaltung“) schreiten und über zwei mathematisch bewanderte Schriftführer springen, die dabei so lange lauthals zählen, bis es dem Präsidenten zuviel wird, er die Türen schließen lässt und das Ergebnis verkündet; hat er sich verzählt. |
Teubner |
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Hebesatz |
Hebesatz = Nichts Unsittliches beim Kaffee, sondern vorzügliches Mittel zum kräftigen Anheben kommunaler Abgaben. |
Teubner |
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Hemmung(en) |
Hemmung(en) kennt der Jurist nur bei Verjährung (vgl. z.B. §§ 202 ff., 639 BGB). |
Teubner |
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Humor |
Karrierebremse im öffentlichen Dienst, weil „fehl am Platze befindliche Hanswurstelei“ (Leitender Ministerialrat Bruzzlpuff auf dem 633. Juristentag; |
Hakelmacher |
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Imparitätsprinzip |
Bilanzrechtlich: Als kodifizierte Gemeinheit für ehrgeizige Manager müssen unrealisierte Verluste in der Bilanz berücksichtigt werden, während unrealisierte Gewinne nicht angesetzt werden dürfen. Diese ungleiche Behandlung von Gewinnen und Verlusten kann die Lage eines Unternehmens so schlecht darstellen, wie sie tatsächlich gar nicht ist. Bilanzpolitisch: Das ausgewiesene Jahresergebnis ist bei guter Ertragslage schlechter, bei schlechter Ertragslage besser als die Realität. |
Hakelmacher |
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Intelligenz |
Intelligenz lässt sich nicht am Weg, sondern nur am Ergebnis feststellen. |
Garry Kasparow |
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Interesse |
Für den Juristen identisch mit einem Schaden, der jedoch nicht immer negativ zu sein braucht. | |
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Intuition |
Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen. |
Friedrich Dürrenmatt |
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Investitions- |
Investitionsrechnungen sind mathematische Verfahren, die die Wirtschaftlichkeit nicht kalkulierbarer Investitionsrisiken belegen sollen. Die dynamischen Verfahren gelten als moderner, weil sie in ihren modellhaften Verfeinerungen von den Entscheidungsträgern nicht mehr verstanden werden; sie heißen dynamisch, weil sie durch Veränderung weniger Eingabedaten mit großer Dynamik auf jedes gewünschte Ergebnis gebracht werden können. |
Hakelmacher |
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Iudex |
Im römischen Recht der auf die zeitraubende Beweisaufnahme beschränkte Privatrichter, während der vornehme, hochbeamtete Prätor für die Rechtsfragen alleinzuständig war. |
Teubner |
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Iura notiv curia |
Lat., "Das Gericht kennt das Recht": Wer´s glaubt, wird selig; stammt daher aus dem Kirchenrecht (Alexander III., Dekretalen 2, 1, 6) und tauchte im 1. Jh. nach der Rezeption zuerst in Deutschland auf. |
Teubner |
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Kammer |
Bei dem Kammergericht in Berlin gibt es keine Kammer sondern Senate, weil es ein verschämtes Oberlandesgericht ist. |
Teubner |
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Kapitalfluss- |
Kapitalflussrechnungen mystifizieren die Investitions- und Finanzierungsvorgänge, die aus dem Jahresabschluss nicht ohne weiteres abgelesen werden können, in anspruchsvoller Form. Wegen ihres Verfremdungseffektes ist die Kapitalflussrechnung glanzvoller Höhepunkt jedes Geschäfts- oder Prüfungsberichtes und zugleich ein Spritzengewächs betriebswirtschaftlicher Durchdringung des Jahresabschlusses. |
Hakelmacher |
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Kauf |
Beim Kaufen muss man Fantasie haben, beim Verkaufen weise sein. |
André Kostolany |
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Kaufmann |
Stellst du einen Mann an die Spitze, mag er sein, was er will, Jurist oder Techniker; bewährt er sich, so ist er ein Kaufmann. |
Walther Rathenau |
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Kausalität |
Kausalität kennt der naturwissenschaftlicher Mechanik verhaftete Jurist als Äquivalenz, außerdem als Adäquanz, die keine Kausalität ist, ferner als Relevanz, die auch keine ist. |
Teubner |
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Kennen müssen |
Kennen müssen müssen Sie unbedingt kennen (vgl. §§ 121 BGB). |
Teubner |
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Kleinaktionär |
ist das Kanonenfutter des Wertpapierhandels. |
Heimar Nahr |
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Klugheit |
Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachnahmen, das ist der leichteste; drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste Weg. |
Konfuzius |
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Kommentar |
Lat., von commentari, überdenken (nicht etwa, wie von manchen missverstanden, von commentiri, sich zusammenlügen); Erläuterungswerk, ohne das der Jurist auf dem Trockenen säße; alte Spruchweisheit: „Ohne Kommentar ist keines Richters Urtheil wahr.“ |
Teubner |
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Kompromiss |
Ist die Kunst, eine Torte so aufzuteilen, dass jeder glaubt, das größte Stück zu haben. |
Paul Henri Spaak |
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Kostenrechnung |
Kostenrechnung = die Be- oder Errechnung von Kosten. Man unterscheidet Voll- und Teilkostenrechnungen, ferner Ist-, Normal- und Plankostenrechnungen, welche wiederum starr oder flexibel sein können. Die "flexible Grenzplankostenrechnung" eignet sich am besten, um die Verständnisgrenze vieler Manager zu überschreiten. |
Hakelmacher |
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Kreislauf |
Der Kreislauf bleibt erfreulich munter, schluckt man nicht alles stumm hinunter. |
Kalenderspruch |
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Lage(n) des Unternehmens |
Die Rechnungslegung beruht auf Vor-, Ab- und Unterlagen, nämlich Vorlage des Jahresabschlusses, der anhand von Unterlagen aus der Ablage geprüft wird. |
Hakelmacher |
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Leverage |
(engl.: "Hebelkraft") Beschreibt den Tatbestand, dass man mit dem Einsatz fremden Geldes noch mehr Geld machen kann, als wenn man nur das eigene Geld einsetzt. Rechtfertigung für die Aushebelung einer soliden Finanzstruktur. |
Hakelmacher |
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Management Letter |
Vornehme Korrespondenz der Abschlussprüfer über Mängel des internen Kontrollsystems, die er bei seiner Arbeit zufällig entdeckt hat. Im Interesse einer übersichtlichen Berichterstattung beschränkt sich der "Management Letter" auf solche Mängel, die erstens unwesentlich und zweitens bereits behoben sind, oder auf jene, die irrsinnig kostspielig und nicht praktikabel sind. |
Hakelmacher |
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Markt |
Markt ist ein von Menschen betriebenes Naturereignis. |
Helmar Nahr |
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Markt |
Markt ist der einzig demokratische Richter, den es überhaupt in der modernen Wirtschaft gibt. |
Ludwig Erhard |
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Markt |
Markt ist für den Unternehmer wie das Meer: voller Risiken. |
Jean-Jacques |
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Mark to market |
(engl.: "die Mark zum Markt hinauswerfen") Bewertung zum Marktpreis, insbesondere für Finanzgeschäfte und derivative Instrumente. Professioneller Ausweg, um das bilanzrechtliche Imparitätsprinzip mit dem Image eines True and Fair View aufzugeben. |
Hakelmacher |
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Menschen |
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht. |
Konrad Adenauer |
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Menschen |
Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts. |
Konrad Adenauer |
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Minister |
Von minus, Geringer, Diener. Zum Unterschied von Magister; seit jeher Bezeichnung für die Inhaber öffentlicher Ämter. |
Teubner |
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Nutzen |
Nur vom Nutzen wird die Welt regiert. |
Friedrich Schiller |
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Obiter dictum |
Lat., beiläufiges Gequassel; fallabgewandte und daher gefährliche Darlegung in einer gerichtlichen Entscheidung; besonders beliebt bei höheren und höchsten Gerichten. |
Teubner |
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Pensions- |
Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Anwendung von Sterbetafeln und ähnlichen Restriktionen präzise in unzulänglicher Höhe ermittelt. |
Hakelmacher |
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Plan |
Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden. |
Konfuzius |
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Planung |
"Ersetzen des Zufalls durch Irrtum". Strategische Planung ist Irrtum auf lange Sicht. |
Hakelmacher |
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Post |
Post ist eine Institution zur verteuerten Verlangsamung der Briefzustellung mit dem Ziel der Selbstabholung gegen zehnfache Gebühr. |
Cyril Northcote |
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Prognosen |
Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. Prognosen sind genauer als gar keine Planung. |
Hakelmacher |
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Prognosen |
Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat. |
Winston Churchill |
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Prozesskosten- |
Selbst von Juristen kaum nachvollziehbare Kostenrechnung. Kostenrechnung für die betrieblichen Prozesse; notwendig für das prozessorientierte Management. |
Hakelmacher |
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Qualität |
Qualität beginnt beim Menschen, nicht bei den Dingen. Wer hier einen Wandel herbeiführen will, muss zuallererst auf die innere Einstellung aller Mitarbeiter abziehen. |
Philip Crosby |
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Qualität |
Man achte immer auf Qualität. Ein Sarg zum Beispiel muss fürs Leben halten. |
Kurt Tucholsky |
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Qualität |
Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt. |
Maxime bei Mercedes Benz |
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Rating |
Einstufung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen durch Erraten ihres Ist-Zustandes und ihrer Zukunftsaussichten. Bekannte Rateinstitute sind Standard & Poors (engl. "Armutstandard") und Moody´s (engl. "mutwillig"). |
Hakelmacher |
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Rateinstitute |
Bekannte Rateinstitute sind Standard & Poors (engl. "Armutstandard") und Moody´s (engl. "mutwillig"). |
Hakelmacher |
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Regeln |
Es gibt drei goldene Regeln, um eine Novelle zu schreiben – leider sind sie unbekannt. |
William Somerset |
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Relationstechnik |
Spätscholastisches Relikt; reine Lehre über das, was die Parteien hätten vortragen müssen, um den Prozess zu gewinnen. |
Teubner |
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Relevanztheorie |
Verschämt angewandte Adäquanztheorie der Strafrechter, vom BGH an betrunkenen Radfahrern entwickelt (BGHSt. 11, 1 ff.). |
Teubner |
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Report |
Managementorientierte Bezeichnung für einen simplen Bericht, der dadurch wesentlich besser und professioneller wird. |
Hakelmacher |
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Ruhe |
Der Ruhestand von Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird seit eh und je missverstanden: Er fängt nicht mit der Pensionierung an, sondern hört mit ihr auf. |
Teubner |
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Stakeholder |
Alle, die aus eigenem Interesse am Unternehmen interessiert sind (nicht zu verwechseln mit Steakholder = gastronomisch). |
Hakelmacher |
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Statistiken |
Ich glaube erst an Statistiken, wenn ich sie selbst gefälscht habe. |
Winston Churchill |
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Steuern |
Steuern sind ein erlaubter Fall von Raub. |
Thomas von Aquin |
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Tatsachen |
Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben. |
Epiktet |
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Tischvorlagen |
Die Effizienz eines Beschlussorgans nimmt mit steigender Anzahl der Tischvorlagen überproportional ab. Die Eignung von Prüfungsberichten als Tischvorlage für die Bilanzsitzung des Aufsichtsrates ist umstritten, obwohl hier wenig zu entscheiden ist. |
Hakelmacher |
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Top-down Approach |
In der Rechnungslegung bedeutet der Top-down Approach die einseitige, vor dem Bilanzstichtag liegende Festsetzung des Jahresergebnisses durch den Vorstandsvorsitzenden. |
Hakelmacher |
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True and Fair View |
Die bisherigen Versuche, den Begriff “True and Fair View“ zu präzisieren, scheiterten daran, dass dem Wortsinn eine entscheidende Bedeutung zugemessen wurde (true, echt, wahr, fair = blond, heiter, schön, gerecht, view = Aus-, Ab, An- oder schlicht Sicht; daher wörtlich „in treuer Absicht eine Blonde im Angesicht“). Der Begriffsinhalt kann nur aus dem Prinzip der Maßgeblichkeit des Abschlussprüfers erklärt werden. |
Hakelmacher |
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Unsicherheit |
Unsicherheit ist eine allgemein menschliche Schwäche, sich von unsicheren und unbekannten Dingen allzu sehr in Hoffnung zu wiegen oder in Schrecken setzen zu lassen. |
Gajus Julius Cäsar |
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Unternehmens- |
Die oft kritisierte Unberechenbarkeit der Unternehmensbewertung wird durch den Grundsatz der resultativen Bewertung überwunden: Art und Ergebnis der Unternehmensbewertung sind durch den vom Auftraggeber erwarteten Wert determiniert. Der aufgeschlossene Bewerter konzentriert sich dabei auf folgende Fragen: Welchen Zweck verfolgt der Auftraggeber mit der Unternehmensbewertung? Was bestimmt seine Wertvorstellung? Welchen Gremien wird der Auftraggeber das Bewertungsgutachten vorlegen und zu welchem Zeitpunkt? Wie können Dritte die Wertvorstellung des Auftraggebers ändern bzw. ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen? Welche Auswirkungen können sich durch den festgestellten Unternehmenswert auf die Ziele und die Karriere des Auftraggebers ergeben? |
Hazkelmacher |
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Urteile |
Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, obgleich man noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird. |
Immanuel Kant |
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Verkauf |
Verkauf von Dienstleistungen lebt vom Vertrauen. |
Peter Dussmann |
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Volkswirtschaft |
Volkswirtschaft ist die Lehre von der Notwendigkeit, dass der Mensch ein Auto braucht, um Geld zu verdienen, damit er sich ein Auto kaufen kann. |
Robert Lembke |
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Wert |
Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und nicht den Wert. |
Oscar Wilde |
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Wirtschaft |
Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt, auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen. |
Kurt Tucholsky |
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Zahlen |
Es gibt Leute, die gut zahlen, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, Leute, die bar zahlen, die abzahlen, draufzahlen, heimzahlen – nur Leute, die gern zahlen, die gibt es nicht. |
Georg Christoph Lichtenberg |
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Zielkonflikt |
Zielkonflikt = Begründung dafür, dass man nichts tut. |
Hakelmacher |
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Zuverlässigkeit |
Zuverlässigkeit = unbestimmter Begriff des öffentlichen Rechts, der sich auf die Zulassung zu besonders verantwortungsvollen Berufen bezieht, namentlich zu dem des Gaswirts (vgl. § 2 Abs. 1 Nr. 1 GaststättenG), nicht aber des Beamten, Richters und Rechtsanwalts. |
Teubner |