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Planung des Mindestumsatzes

 

Wenn Sie Ihre gesamten Betriebskosten ermittelt haben, wissen Sie auch, wie hoch Ihr Rohgewinn I mindestens sein muss. Der Rohgewinn I ist nämlich definiert als Umsatz ./. Materialeinsatz und muss also hoch genug sein, um alle übrigen betrieblichen Kosten zu decken. Ihren Mindestumsatz können Sie dann mit folgender Formel berechnen:

 

    Rohgewinn in EUR x 100
------------------------------------- = Mindestumsatz = ---------------------- EUR
*durchschnittl. Rohgewinn in %

* Wie hoch der durchschnittliche Rohgewinn (in Prozent vom Umsatz) Ihrer Branche ist, erfahren sie entweder bei Ihrer Kammer, bei Verbänden, bei Ihrem Steuerberater oder auch beim Finanzamt.

Überlegen Sie nun, ob nach Ihrer Marktkenntnis, Ihren Erfahrungen und unter den gegebenen betrieblichen Voraussetzungen (Standort, Kapazität etc.) der so ermittelte Umsatz realistisch ist. Obwohl es sich hier um eine, die jeweiligen wirtschaftlichen Voraussetzungen kaum berücksichtigende Größe handelt, sollten Sie folgendes beachten:

Prüfen Sie genau,

  • wenn Sie diesen Mindestumsatz voraussichtlich deutlich unterschreiten, worauf diese Abweichungen beruhen,
  • ob und ggf. wie Sie gegensteuern müssen, damit der Erfolg Ihrer Unternehmensgründung nicht gefährdet wird.

 

Mindestumsatz ist unter den gegebenen Voraussetzungen realisierbar

ja     nein  

Wenn nein, worauf sind die Abweichungen zurückzuführen?

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Abweichungen sind ohne Bedeutung für den Erfolg des Gründungsvorhabens

ja     nein  

Wenn nein, welche Gegenmaßnahmen können ergriffen werden?

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StB Dr. Barthel, Köln